Retail Media: ein inzwischen unverzichtbarer Hebel in omnichannel Strategien 

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Retail Media: ein inzwischen unverzichtbarer Hebel in omnichannel Strategien

Retail Media wächst rasant. Im Jahr 2025 soll es nahezu  170 Milliarden US-Dollar erreichen – rund  +20 % gegenüber 2024 – und bestätigt damit seine Position als einer der dynamischsten Hebel im globalen Werbeökosystem. Heute repräsentiert es bereits fast ein Fünftel der digitalen Werbeinvestitionen, laut den neuesten Analysen von IAB Europe und internationalen Beobachtungsstellen.

Dieses Wachstum wird durch die Verbindung aus Transaktionsdaten, fortgeschrittenen Targeting-Möglichkeiten und dem Boom des Online-Handels getragen. Händler – sowohl traditionelle Akteure als auch E-Commerce-Plattformen – entwickeln sich zu echten Medienhäusern, die leistungsstarkes Targeting am letzten Schritt der Customer Journey anbieten können. 

Warum sich Retail Media als strategische Säule durchsetzt 

Retail Media ist einzigartig:
Es greift im entscheidendsten Moment des Funnels ein – genau dann, wenn der Konsument einkauft oder kurz davorsteht. Hier ist der Einfluss auf den Absatz am deutlichsten messbar.

Drei Faktoren erklären seinen Aufstieg: 

  1. First-Party-Daten als präzise Targeting-Basis

Händler analysieren, was Konsumenten  tatsächlich kaufen.
. Diese Daten werden anonymisiert, segmentiert und aktiviert als:

  • Käufer-Zielgruppen, 
  • Kaufintentionen, 
  • Produkt-/Kategorieverhalten, 
  • Warenkorb-Historien. 

Damit lassen sich Kampagnen mit sehr hohem ROAS und überdurchschnittlichen Conversion-Rates umsetzen. 

  1. Eine vollständig integrierte Omnichannel-Logik

Retail Media beschränkt sich längst nicht mehr auf Banner in E-Commerce-Apps.
Es umfasst heute:

  • Händler-Websites und Apps (Onsite), 
  • Partnerumfelder (Offsite Programmatic) 
  • gesponserte Produktanzeigen (SPA) 
  • Social-Media- und Google-Aktivierungen auf Basis von Händlerdaten 
  • PDOOH-Kampagnen rund um oder in Geschäften
  • In-Store-Geräte oder Drive-Systeme 
  1. Direkte Verkaufs-Messung

Dank Location-Intelligence und Traffic-Messung (Footfall) in Kombination mit Transaktionsdaten kann man: 

  • Geschäftseintritte messen 
  • inkrementelle Effekte analysieren 
  • die Aussteuerung pro Filiale optimieren 
  • die Rolle jedes Hebels präzise attribuieren 

Anonymisierte Geolokalisierung verbessert zudem die Zielgenauigkeit rund um Einkaufszonen, Innenstädte oder prioritäre Verkaufsstellen. 

Retail Media in der Praxis: wie es funktioniert 

Ohne konkrete Marken zu nennen, gibt es heute: 

  • große Retail-Media-Netzwerke in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, den USA und Skandinavien, 
  • strukturierte Plattformen für Onsite, Offsite Programmatic, Produktsponsoring, digitale Coupons und Cross-Channel-Aktivierungen, 
  • APIs, die den Abgleich von Einkaufsdaten mit Werbeplattformen (Google, Meta, programmatische DSPs) ermöglichen. 

Die gängigsten Modelle: 

  • Onsite / Display: Banner basierend auf Kaufverhalten.
  • Sponsored Products: prominente Platzierung mit Add-to-Cart-Funktion.
  • Offsite / Programmatic: Aktivierung von Käufer-Zielgruppen in Premium-Umfeldern. 
  • Geo-Verhaltens-Targeting: PDOOH-Aktivierungen rund um Geschäfte, die die Marke führen. 
  • Ciblage géo-comportemental : activation de panneaux PDOOH auprès des magasins distribuant la marque. 

Mediamix-Expertise: eine vollständige Omnichannel-Herangehensweise vom Branding bis zur Conversion 

Retail media, mediamix

2025 hat Mediamix Retail-Media-Kampagnen in  mehreren wichtigen Märkten umgesetzt: Frankreich, Deutschland, Skandinavien, Vereinigtes Königreich und USA – in Zusammenarbeit mit führenden Plattformen und spezialisierten Netzwerken.

Unsere Aufgabe:
Ein kohärentes, intelligentes und leistungsorientiertes Investment-Setup sicherzustellen, unter Berücksichtigung von: 

  • Marktdynamiken 
  • Datenkompetenzen der Händler 
  • Vertriebsrestriktionen 
  • Sichtbarkeits- und Conversion-Zielen 

Wir integrieren Retail Media in eine umfassende Omnichannel-Strategie und gewährleisten: 

  • einzentrale Koordination
  • ein einheitliche Performance-Auswertung
  • ein  programmatisches Management mit maßgeschneiderten Deals,
  • ein  programmatisches Management mit maßgeschneiderten Deals,
  • geo-verhaltenbasierte Aktivierungen rund um Verkaufsstellen durch fortschrittliche Targeting-Technologien (unbenannt), die Streuverluste minimieren und lokale Wirkung erhöhen 

Damit begleiten wir Marken über ihre gesamte Retail-Präsenz hinweg – E-Commerce, Partnerumfelder oder PDOOH rund um/in POS. 

Jedes Projekt wird gemeinsam mit unseren Teams maßgeschneidert entwickelt – abhängig von Markt, Zielen und digitaler Reife der Marke. 

Unser Ziel:maximale Effizienz und eine klare Attributionslogik pro Hebel.

Fazit: Retail Media ist keine Option mehr 

Es ist zu einer strategischen Säule moderner Mediapläne geworden.
Es vereint: 

  • Präzision, 
  • Drive-to-Store-Effizienz, 
  • verlässliche Messbarkeit 
  • Sichtbarkeit im Kaufmoment 

Für international aktive Marken, die ein konsistentes Retail-Media-Setup aufbauen möchten, bietet Mediamix einen einheitlichen, agilen und performanceorientierten Ansatz.